"Zogen einst fünf wilde Schwäne...
© Wolf Spillner
"Zogen einst fünf wilde Schwäne...
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...Schwäne leuchtend weiß und schön." So beginnt ein Lied, welches traurig ist. Anfang vorigen Jahrhunderts in Deutsche übersetzt. Von fünf jungen Mädchen wird darin gesungen, die niemals den Brautkranz wanden. Weil fünf junge Burschen "zum Kampf" hinaus zogen. Vom Memelstrand wird auch gesungen, woran fünf Birken wuchsen. Man könnte dies für ein frühes Antikriegslied halten. Gewiss war es so nicht gemeint.
Und die fünf wilden Schwäne dieser Aufnahme ( mit technischem Mangel!) könnten als Illustration auch nicht gemeint sein, weil vier der Schwäne am Memelstrand nun ganz und gar nicht zuhause sind. Sie stammen ja aus den Tundren des russischen Nordens. Zu uns kommen sie etwa zur gleichen Zeit wie die Singschwäne Skandinaviens, und sie halten sich in Mecklenburg und Niedersachsen so gern und lange auf, wie Raps und Wintersaat nicht vom Schnee bedeckt werden. Dann geht es weiter westwärts. Ansonsten aber sind unsere schrecklichen Rapsfluren für die Zwergschwäne das, was den früheren , reichen Russen zur Zeit Tolstois und den reichen Russen der Jetztzeit die Riviera war oder ist.
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40 D / Canon 4/500 + 1,4 / Bl. 5,6 / 1/1000 / ISO 320 / Stativ
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