Keine Heidel-, Bick- oder Blaubeeren..
© Wolf Spillner
Keine Heidel-, Bick- oder Blaubeeren..
http://naturfotografen-forum.de/data/o/214/1071523/thumb.jpghttp://naturfotografen-forum.de/data/o/214/1071523/image.jpg
...wohl aber ( daher die Ähnlichkeit ) sehr nahe Verwandte aus der Heidekrautgewächsfamilie. Rausch- oder Trunkelbeere. Gern in Mooren zuhause. Nicht immer sind die Früchte so länglich wie hier sondern auch "blaubeerrund". Roh in zu starkem Maße genossen, sollen sie "rauschartige" Zustände erzeugen. Daher wohl die Namen. Eine nordamerikanische Verwandte lernten wir erstmalig im Staate Washington kennen, als wir von Seattle nach San Francisco radelten. Sie wuchs strauchartig auf quadratkilometer großen Kahlschlägen zwischen den dort zusammengeschobenen Wurzelstöcken ehemaliger Bäume. Am wundervollen Lake Quinnoc schlugen wir unser Zelt unter Riesenbäumen auf, und vor uns, am Wasser stand ein fast drei Meter hoher Strauch mit "giftigroten" Beeren. Der Form nach waren es eindeutig Blaubeeren. Auch die Laubblätter waren Heidelbeerblätter."Du kannst sie ja essen" sagte mein Freund Horst. "Wenn Du morgen früh noch lebst, esse ich sie auch, zum Müsli!" Er aß sie morgens, und nun schmeckten sie uns beiden wirklich sehr gut. Von den Töchtern eines Schweizer Geologieprofessors in Berkley, die dort Biologie studierten, bekamen wir letzte Erklärung. Wir lachten und mussten an den vielgeliebten Mark Twain denken. An Huckleberry Finn. Wir hatten mit Genuss huckleberries gegessen. Leider nicht brauchbar fotografiert!
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Aufgenommen: 2014-07-14
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5 D III / Sigma 3,5 / 180 / Bl. 11 / 1/90 / ISO 250 / Stativ
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Pflanzen und Pilze:
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